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11. Dezember 2017

Buchprojekt: Liebe ist wie eine Droge - Geschichten und Gedichte von Jugendlichen

Kategorie: Planerladen

Ein Projekt geht zu Ende: Mit dem Projekt „JuDo“ hat der Planerladen e.V. Kinder und Jugendliche aus Osteuropa im Alter zwischen 12 - 27 Jahren in der Dortmunder Nordstadt beteiligt, gestärkt und gefördert. Zum Projektabschluss ist gemeinsam mit Jugendlichen und Kooperationspartnern ein Buch entstanden. Berichte über Aktionen im Rahmen des Projektes JuDo sowie literarische Beiträge der Jugendlichen machen das Buch zu einer interessanten Lektüre.

Mit „JuDo“ Teilhabe fördern, Engagement und Miteinander stärken, Vorurteile abbauen!

Das Projekt JuDo (Jugendliche in der Dortmunder Nordstadt – Stärkung der Teilhabe von osteuropäischen Neuzuwanderern), das im Dezember 2014 startete, hatte sich zum Ziel gesetzt, die Teilhabe der jungen Neuzugewanderten zu fördern und sie in ihrem Engagement und Miteinander zu stärken. Gleichzeitig wurden gemeinsam Maßnahmen ergriffen, um vorhandene Vorurteile durch einen besseren Dialog untereinander und mit der Aufnahmegesellschaft abzubauen.

In aktivierenden Gesprächen wurden diese über das Projekt informiert, nach ihren Ideen und Wünschen befragt, sowie auf Mitmachmöglichkeiten aufmerksam gemacht.Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen wurden in ihrem Selbstvertrauen dahingehend gestärkt, dass sie selbst aktiv werden und ihre Ideen im Stadtteil einbringen können. Mit ihnen wurden mehrere Aktionen durchgeführt, die in diesem kleinen Büchlein vorgestellt werden. Außerdem können Sie literarische Texte von den Jugendlichen lesen.

Das Projekt wurde vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) über drei Jahre gefördert und von MIA-DO-Kommunales Integrationszentrum der Stadt Dortmund unterstützt. Nun endet das Projekt, aber die Arbeit mit den Jugendlichen in der Dortmunder Nordstadt geht weiter. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Das Büchlein ist gegen Spende erhältlich oder steht -> hier zum Download bereit.

Hintergrund

Als traditioneller Dortmunder Ankunftsstadtteil ist die Nordstadt seit 2007 vermehrt auch Zufluchtsort von Neuzuwanderern aus den EU-Erweiterungsländern Bulgarien und Rumänien. Neben der Hoffnung, hier Arbeit zu finden, kommen diese Menschen häufig auch deshalb, weil sie vor der Armut und/oder Diskriminierung in ihrem Herkunftsland fliehen. Die zugewanderten Familien, ins besondere jene, die von der aufnehmenden Bevölkerung der Gruppe der Roma zugeschrieben werden, sind in Dortmund und in der Nordstadt zunächst oftmals eher auf Zurückweisungen und Abgrenzungen als auf eine „Willkommenskultur“ gestoßen.

Im Vordergrund stand dabei das Ziel, die Teilhabechancen von neuzugewanderten Kindern und Jugendlichen aus Bulgarien und Rumänien durch positive Selbstwirksamkeitserfahrungen zu verbessern. Darüber hinaus ging es aber auch darum, konkrete Impulse zu geben zur weiteren interkulturellen Öffnung der Aufnahmegesellschaft und zur schrittweisen Etablierung einer „Kultur der Anerkennung“.